Kaan Arslanoglu: CharaktereTuran (Hg.): Von Istanbul nach HakkariSagaster (Hg.): Liebe, Lügen und GespensterGlassen, Fisekci (Hg.): KultgedichteHaydar Isik: Der Agha von DersimSuzan Samanci: Schnee auf schroffen BergenKappert, Turan (Hg.): Türkische Erzählungen des 20. JahrhundertsHaydar Isik: Die Vernichtung von Dersim  

 

Literarische Übersetzungen aus dem Türkischen

 

Ahmet Ümit: Die Gärten von Istanbul. Kriminalroman. München: btb 2017 (Org.Titel: Istanbul Hatirasi) (erscheint am 11.09.2017)
Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapi Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten – und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt ... (Verlagsankündigung)
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Burhan Sönmez: Istanbul Istanbul. Roman. München: btb 2017 (erscheint am 04.09.2017)
Unter den uralten Straßen Istanbuls sitzen vier Gefangene in einer Zelle - ein Student, ein Doktor, ein Barbier und der Onkel Küheylan - und warten darauf, reihum von den Wärtern zur Befragung abgeholt zu werden. Um sich abzulenken, erzählen sie sich gegenseitig Geschichten. Geschichten aus ihrer Stadt Istanbul, Geschichten voller Liebe und Humor. Geschichten, die ihnen helfen sollen, die Begrenzungen von Raum und Zeit aufzuheben und das Leid erträglicher zu machen. Durch Parabeln und Rätsel bringen sie einander zum Nachdenken und Lachen. Und allmählich verwandelt sich diese eindringlichen Erzählungen von unterhalb der Stadt in zahlreiche ineinander verwobene Geschichten von Istanbuls selbst. Und sie zeigen, dass oberhalb der Gefängniszelle ebenso viel Leid und Hoffnung wohnen wie im Gefängnis selbst. (Verlagsankündigung)
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Asli Erdogan: Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch. Essays. München: Knaus 2017. (Org.Titel: Artik Sessizlik bile Senin Degil)
Aus dem Türkischen von Sabine Adatepe, Sebnem Bahadir, Angelika Gillitz-Acar, Angelika Hoch, Oliver Kontny, Gerhard Meier
Vorwort von Cem Özdemir
Asli Erdogans politische Essays erstmals auf Deutsch
"Wir müssen den Mördern die Stirn bieten und die Opfer zu Wort kommen lassen." Asli Erdogan, die große türkische Romanautorin und Oppositionelle, ist zur Symbolfigur für die Meinungsfreiheit und das Ausmaß der türkischen Willkürherrschaft geworden. Für ihre Publikationen wurde sie viereinhalb Monate inhaftiert und ist momentan unter Auflagen für die Dauer des Gerichtsprozesses frei. Erstmals liegt nun eine Auswahl ihrer politischen Essays, die derzeit nicht in der Türkei erscheinen können, auf Deutsch vor. „Ihr Buch macht deutlich, wie unverzichtbar die Stimme und das Engagement einer Frau in jedwedem Freiheitskampf ist […] Seite für Seite wird man aufgerüttelt und Zeuge ihres unermüdlichen Widerstands.“ Libération (Verlagsankündigung)
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Barbaros Altug: es geht uns hier gut. Roman. Berlin: Orlanda 2017. (Org.Titel: biz burada iyiyiz) (Erscheint im April 2017)
Winter 2013/14. Eren, Ali und Yasemin sind in Berlin gestrandet, die Euphorie der Istanbuler Gezi-Proteste ist verflogen, die Wunden noch nicht verheilt. Umso größer sind die Erwartungen an ein neues Leben nach eigenen Vorstellungen. Das Leben geht weiter, oder doch nicht? Wie schmerzhafte Erinnerungen verarbeiten und neue Wege finden? Nach Wochen der Ungewissheit und quälenden Sinnfragen verändern zwei Nachrichten alles: Yasemins Baby und Erens Romanmanuskript …
es geht uns hier gut baut Brücken im Geist von Gezi zwischen Gestern und Heute, zwischen Istanbul und Berlin und beweist die Macht von Liebe und Büchern.

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Can Dündar: Lebenslang für die Wahrheit. Hamburg: Hoffmann&Campe 2016 (Org.Titel: „Tutuklandik“)
… In »Lebenslang für die Wahrheit« erzählt Dündar die ganze Geschichte von der Entdeckung der geheimen Waffenlieferungen über die Entscheidung, das belastende Filmmaterial zu veröffentlichen, bis zu den Ereignissen, die der Veröffentlichung folgten: Die Drohungen, die er und die Redaktion erhalten haben, die Angst vor Terroranschlägen, seine Zeit in Einzelhaft. Dündars Aufzeichnungen aus dem Gefängnis zeigen, dass sein Widerstand ungebrochen ist und er nicht aufgeben wird im Kampf für Presse- und Meinungsfreiheit. (Verlagsankündigung)
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Hakan Günday: Flucht. München: btb 2016. (Roman. Org.Titel: "Daha")
Gazâ ist neun Jahre alt, als er vom Beruf seines Vaters erfährt: Ahad ist Schleuser und Menschenhändler. Und Gazâ wird ihm ein eifriger Schüler. Gemeinsam nehmen sie die »Ware« entgegen, lagern sie im »Depot« im Garten zwischen und transportieren sie dann weiter zur Ägäisküste. Je älter Gazâ wird, umso professioneller geht er vor. Er führt Statistiken, dokumentiert akribisch das Verhalten der Flüchtlinge und stellt anthropologische Studien an. Gazâs Schicksal scheint sich erst zu wenden, als es zu einem Unfall kommt, bei dem sein Vater stirbt. Tagelang begraben unter einem Berg von Leichen überlebt Gazâ und flieht nach Istanbul. Er will Anthropologie studieren. Doch auf einmal bricht das Trauma auf. Gazâ ist außerstande, Menschen zu berühren. Nur allein oder in der Masse fühlt er sich noch sicher. Gelingt ein Leben ohne die Begegnung von Mensch zu Mensch? (Verlagsankündigung)
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Kolumnen und Artikel zum und nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016:
Ece Temelkuran: Der große Brand, 17.07.2016, F.A.S.
Can Dündar: Schutz der Demokratie?, F.A.S. 17.07.16, und Blutiger Rosenkrieg in der Türkei, 25.07.16, F.A.Z.
Regelmäßige Kolumne von Bülent Mumay in der F.A.Z. ab 27.07.16
Regelmäßige Kolumne von Can Dündar in der ZEIT ab 04.08.2016
Übersetzungen für taz.gazete ab 19.01.2017

 

Ahmet Sami Özbudak: Das Sazli Melaike (Auszug aus dem Roman "Kabare Masturi")
LCB-Festival „Empfindlichkeiten: Homosexualität und Literatur“ 14.-16.07.2016 Berlin
+ im Magazin der Kulturstiftung des Bundes Nr. 27, Herbst/Winter 2016, S. 21-24.

 

 

 

taz. die günlük gazete – zweisprachige Sonderausgabe zum Tag der Pressefreiheit 03.05.2016
Übersetzung aller türkischen Beiträge.

 

 

 

 

 

Ece Temelkuran: Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst . Hamburg: Hoffmann&Campe 2015 (Sachbuch).
Feuilletonistisch gehaltenes politisches Sachbuch über Gestern, Heute und Morgen eines gespaltenen, schizophrenen Landes, das zwischen Minderwertigkeitskomplex und übersteigertem Selbstbewusstsein pendelt, neue Brücken baut und bestehende abbricht. Ein so persönlicher wie kenntnisreicher Einblick in ein Land voller Widersprüche, ein kompromissloses Plädoyer für eine offene Gesellschaft …
(Übersetzung mit Monika Demirel)
Stimmen zum Buch: taz+Getidan (Ingo Arend), SWR2 (Barbara Dobrick), …

 

 

Sema Kaygusuz: Abel, vom Raben begraben. Essay. In: Lettre International 108/2015 (Auszug)
100 Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern wird dieser bis heute noch verleugnet: Welche Konsequenzen hat das für die türkische Gesellschaft? Sema Kaygusuz über die Tragik des Brudermords, über Verantwortung und Erinnerung.
(LI 108, S. 7-8)

weiterer Essay in Lettre International 110/2015: Sema Kaygusuz "Sprache der Feigen":
Die türkische Schriftstellerin Sema Kaygusuz erinnert sich an ein bestimmtes Schweigen ihrer redseligen Großmutter: „Die Sterne am Himmel stellte sie neben die Steine auf dem Boden, Meer neben Gebirge, See neben Wüste und mich neben einen Feigenbaum. Sie erklärte mir, die Feige in ihrem Garten sei meine Schwester. Dieser sprudelnden Übermittlung zum Trotz erwähnte sie kein einziges Mal die Massaker, die sie 1937 und 1938 in Dersim miterlebt hatte. Warum? Was beschweigt ein Mensch, wenn er wie ein Wasserfall redet?“ Über die Ohnmacht der etablierten Sprache, das Erlebte artikulieren zu können, über Schuldgefühle, Opfernarrative und den Wunsch, in der Sprache der Feigen schreiben zu können. Erinnerung an ein Verbrechen an Alewiten und Kurden in der Türkei. (LI 110, S. 28-29)

 

Ceren Ercan/Gülce Ugurlu: Persona non grata / Istenmeyen, Theaterstück, Deutschlandpremiere bei „Offene Welt“ Theaterfestival Ludwigshafen 2015 (deutsche Übertitel: Sabine Adatepe)
Die junge Istanbulerin Bahar lebt in Kairo und kehrt mit ihrem ägyptischen Mann Khaled in ihre Heimatstadt zurück, wo unerwartet auch ihr Bruder Baris auftaucht. Er hatte die Türkei lange zuvor verlassen und in Amerika gelebt. In schnellen Dialogen und Szenenwechseln verschränken die türkischen Theatermacherinnen Ceren Ercan und Gülce Ugurlu die persönliche Geschichte der drei Protagonisten mit der politischen: Inmitten der Rebellion auf dem Tahrir- Platz in Kairo und dem gewaltsam niedergeschlagenen Protest im Istanbuler Gezi-Park ringen sie um Zugehörigkeit, hin- und hergerissen zwischen gegenläufigen Lebensentwürfen.

 

Sabine Adatepe (Hg.): Gezi – Eine literarische Anthologie. Berlin: Binooki 2014.
19 türkische AutorInnen und die Fotografin Selen Özer reflektieren in ihren Beiträgen den Kern, die Motivation und die Dynamik der Gezi-Bewegung. Im Spiegel künstlerischen Schaffens bieten sie ungewohnte Ein- und Ausblicke, ohne analysieren, erklären oder die Proteste bloß nachzeichnen zu wollen. Die Blätter, die unser Gezi-Baum trägt, sind ein buntes Mosaik literarisch gestalteter persönlicher Erlebnisse, fiktionaler Geschichten, fiktiver Dialoge, romantischer und kritischer Gedichte und literarischer Essays. Mit Beiträgen von Burhan Sönmez, Baris Uygur, Firat Budaci, Gökcenur C, Nermin Yildirim, Gaye Boralioglu, Baris Müsetecaplioglu, Suzan Geridönmez, Murat Mentes, Ayse Kulin, Oya Baydar, Turgay Fisekci, Ahmet Ümit, Cevat Capan, Murat Uyurkulak, Hakan Günday, Janset Karavin, Ayfer Tunc u. Karin Karakasli. (Übersetzung mit Monika Demirel)
www.gezi-anthologie.de
Stimmen zum Buch: BR2 – Das offene Buch (Cornelia Zetzsche), KulturSpiegel 6/14, Fixpoetry (Gerrit Wustmann), Weltexpresso (Hanswerner Kruse), Zenith (Lena Späth), qantara.de (Astrid Kaminski), SWR2 "Buch der Woche" (Stefan Berkholtz), Cicero+Getidan (Ingo Arend), SRF2 - Reflexe (Franziska Hirsbrunner), DLF (Ralph Gerstenberg), Literatur und Feuilleton (Esra Canpalat) ...

 

Hakan Günday: Extrem. München: btb 2014. (Roman, Org. Titel: Az)
Dies ist die Geschichte der elfjährigen Derdâ, Schülerin auf einem ostanatolischen Internat, in dem eines Nachts ein Mädchen ums Leben kommt. Dies ist die Geschichte des elfjährigen Friedhofsjungen Derda, der in einer Behausung an der Istanbuler Friedhofsmauer lebt und den Tod seiner Mutter geheimhalten muss.
Dies ist die Geschichte von Derdâ, die mit dem Anführer eines islamistischen Ordens verheiratet und nach London geschickt wird. Die zum Opfer männlicher Fantasien wird. Und die nur überlebt, weil sie sich die ihr fremde Sprache aneignet, während ihr alles andere genommen wird. Und von Derda, der sich mit Sechzehn mit dem Verkauf von Raubkopien an Straßenbuchhändler über Wasser hält. Und der ein glühender Verehrer eines türkischen Kultautors wird.
Es ist die Geschichte zweier Menschen, deren Wege sich über die Literatur immer wieder kreuzen – und am Ende auch eine ganz besondere, weil außergewöhnliche Liebesgeschichte. (Verlagsankündigung)
"Ein mitreißender Mix aus Sozialreportage, Thriller, Liebesdrama und Gesellschaftsroman." (Günter Keil, verdi.de)
Stimmen zum Buch: Iris Alanyali (Welt) , DeutschlandradioKultur (Martin Becker), verdi.de (Günter Keil) , culturmag (Andreas Pittler), Fixpoetry (Gerrit Wustmann) ...

 

Gaye Boralioglu:Das Wiegenlied (Türkisch-armenische Erzählung)
Arev bricht das 100-jährige Schweigen über Armenien – während einer Castingshow im türkischen Fernsehen. Eine Kurzgeschichte.
taz-Sonderausgabe zum Jahreswechsel 2013/2014,02.01.2014

 

Murat Uyurkulak: Glut. Berlin: binooki 2013. (Roman, Org. Titel: Har)
In Ominösien, einem Land irgendwo im Osten, herrscht Bürgerkrieg. „Muster“ ist als schräger Vogel und Taugenichts verschrien, doch als sein allseits beliebter kleiner Bruder fällt, stellt er sich dem Ernst des Lebens und lässt sich zum Wehrdienst einziehen. Dass die höheren Sphären den Bruder als Prophetenkandidat ausersehen hatten und in arge Bedrängnis kommen, als dieser fällt, dass nun er als Ersatz herhalten muss, um den Engeln nicht den Job zu rauben, ahnt er nicht. Mit Kumpel „Dreizehn“ desertiert er bald mitten im Gefecht, fällt aber den Rebellen in die Hände.
Mit seinem Faible für Menschen am Rand der Gesellschaft legt der türkische Kultautor Murat Uyurkulak mit seinem zweiten Roman eine mit magischen und fantastischen Elementen durchsetzte ironische, traumatische und zugleich sozialkritische Allegorie auf die Türkei vor. (Verlagsankündigung)
"Ein verrückter, ein schräger, ein wunderlicher Roman, der von der Übersetzerin in eine jugendliche, flotte, knallfrische Sprache gebracht ist. Ein experimenteller Roman für Leser, die Spaß am Kombinieren und Entschlüsseln haben." (Stefan Berkholz)
Stimmen zum Buch: SWR2 Forum Buch, Fixpoetry, taz (Ingo Arend) , Qantara (Ceyda Nurtsch) ...


 

Ali Biçer: Die Heimat, die Freiheit und andere Märchen. Lenzburg: Faro 2013. (Erzählungen)
Der schweizerisch-kurdische Schriftsteller Ali Biçer ist in zwei Kulturkreisen stark verwurzelt. Seine Themen schöpft er aus dem Spannungsfeld zwischen der Türkei – in welcher er als Kurde und Alevit zu zwei Minderheiten gehörte – und der Schweiz. In diesem Band verdichtet er seine Beobachtungen und Erfahrungen zu einfachen, märchenhaften Texten voller Lebensfreude und Energie und bietet zugleich tiefgründige, philosophische Betrachtungen. (Verlagsankündigung)


 

 

Pınar Selek: Frau im Exil. Berlin: Orlanda 2013. (Essay aus dem Französischen)
Mit einem Essay über Pınar Selek von Karin Karakaşlı (übersetzt von Sabine Adatepe)
Pınar Selek blickt auf eine Geschichte von fünfzehn Jahren juristischer Willkür zurück, der sie bis heute ausgesetzt ist. In diesem Essayband erzählt sie, was es bedeutet, im Exil zu leben, ohne Freunde und Familie und auch weit weg von der Heimat zu sein, nach der sie sich sehnt. Auf sehr berührende Weise beschreibt Pinar Selek, wie es sich anfühlt, nicht mehr selbst bestimmen zu können, wo man leben will.
Ergänzt wird Seleks Standortbestimmung durch einen Text von Karin Karakaşlı. Die armenische Schriftstellerin ist seit fast fünfzehn Jahren mit Pınar Selek befreundet, hat deren Odyssee aus der Türkei mitverfolgt und unterstützt sie und ihre Familie. (Verlagsankündigung)

 

 

Sema Kaygusuz: Schwarze Galle. Berlin: Matthes&Seitz 2013. (Geschichten, Org. Titel: Karaduygun)
Ob Melancholie, Tristesse, hüzün … Sema Kaygusuz, die weise Poetin unter den türkischen Prosaautoren, dekliniert mit kristallklarer, bildstarker Sprache die „schwarze Galle“ in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen durch. Den Erzählfaden geben der Autorin die bekannte Istanbuler Dichterin Birhan Keskin und deren überwache Empfindsamkeit an die Hand: Ihre Fähigkeit, mehr wahrzunehmen als andere, verbindet sieben voneinander unabhängige Geschichten. Melancholische, von großer menschlicher Wärme getragene Geschichten, die uns vor Augen führen: Am verletzlichsten ist der Mensch in Schmerz und Kummer. Was den Leser das schwarze Gefühl trotzdem gern ertragen lässt, ist Sema Kaygusuz’ betörende Sprachkunst … (Verlagsankündigung)
> Litprom-Bestenliste Weltempfänger 21/Winter 2013: Platz 4 - "Ein Buch von enormer poetischer Kraft, das an traurige Mythen und fröhliche Märchen rührt und dennoch so heutig ist, dass es teils sogar als politischer Kommentar gelesen werden kann." (Katharina Borchardt)
Stimmen zum Buch: DRadio Kultur, Tagesspiegel, Berliner Zeitung

 

 

Barış Bıçakçı: Unsere große Verzweiflung. Berlin: binooki 2012. (Roman)
Getragen von der leisen Melancholie zufälliger Begegnungen im Flur und durchwachter Nächte bei Zigarettenrauch erzählt Barış Bıçakçı die Geschichte einer unkonventionellen Männerfreundschaft und der Liebe, die eher schleicht als aufstampft, eher flüstert als schreit. Der Übersetzer Ender und sein bester Freund Çetin, beide Ende 30, nehmen die wesentlich jüngere Studentin Nihal in ihre Wohnung in Ankara auf und müssen erfahren, wie die Verliebtheit das familiäre Gefüge zerreißt und die beiden Männer zur Verzweiflung treibt – ihre große Verzweiflung. Unsere große Verzweiflung.
Stimmen zum Buch: fixpoetry
, Die Liebe zu Büchern

 

 

Pınar Selek: Halbierte Hoffnungen. Berlin: Orlanda 2011. (Roman)
Istanbul, 1980: Die junge Türkin Elif blickt auf die Scherben des Militärputsches, der ihre Familie zerstört hat. Von ihren Wurzeln gewaltsam losgelöst, begibt sie sich auf die bewegende Suche nach sozialer und politischer Zugehörigkeit und ihrem eigenen Ich. Gemeinsam mit ihren Freunden Hasan, Sema und Salih kämpft sie gegen die bedrückende Perspektivlosigkeit und die schmerzlichen Verluste dieser Jahre. Schließlich müssen sie sich entscheiden: der illegale, bewaffnete Kampf oder das unbescholtene Leben.
Erstmalig schildert P
ınar Selek jene Zeiten des Aufruhrs durch die Augen Jugendlicher. Sie erzählt von Lebensmut und Träumen und vor allem von Freundschaft. Von Menschen, die zueinander finden und von der Fähigkeit, zu verzeihen.
"Halbierte Hoffnungen" ist aber nicht nur die Geschichte einer Generation. Pinar Selek entwirft ein packendes Porträt Istanbuls, fast schon ein eine Liebeserklärung an die Stadt, die wie kaum eine andere, den Reichtum der Gegensätze lebt.
Ein hoffnungsvolles Buch, heute aktueller denn je. (Übersetzung mit Monika Demirel)

 

Fakir Baykurt: Halbes Brot. Duisburg: Dialog Edition 2011. (Roman)
Mit seinem nun erstmals in deutscher Übersetzung erschienenen „Halbes Brot“ schuf Fakir Baykurt eine Menschenlandschaft türkischer Migrantenfamilien der 1980er Jahre – und damit das Panorama türkischer Einwanderung ins Ruhrgebiet. „Halbes Brot“ ist eine Familiengeschichte, Liebesgeschichte und Roadnovel zugleich. Es dreht sich um das Schicksal der Deutschtürkin Kezik Acar und ihrer drei Kinder … (Karin Yesilada)
Stimme zum Buch: NZZ

 

 

Jeannette Goddar u. Dorte Huneke (Hg.): Auf Zeit. Für immer. Zuwanderer aus der Türkei erinnern sich. Bonn + Köln 2011.
Die bundesdeutsche Wirtschaft boomte, der einheimische Arbeitsmarkt war leergefegt: Deshalb schloss die Bundesrepublik Deutschland mit der Türkei am 30. Oktober 1961 ein Abkommen auf Zeit zur Anwerbung von Arbeitskräften. Mehr als eine halbe Million junge Männer und Frauen machten sich bis zum Anwerbestopp 1973 auf die weite Reise nach Deutschland, um ihr Glück zu suchen. Was dachten und fühlten, wovon träumten, worauf hofften sie? … Deutsche und türkischstämmige Autorinnen und Autoren porträtieren in Reportagen, Interviews und biografischen Berichten Männer und Frauen der ersten und zweiten Generation. (Übersetzung des Beitrags von Semra Pelek: Leerstelle Heimat.)

 

Claudia Hahn-Raabe, Çetin Güzelhan u. Johannes Odenthal (Hg.): Fiktion Okzident. Künstlerische Produktionen zwischen Deutschland und der Türkei. Istanbul: Goethe-Institut 2011.
Die deutsch-türkische Kulturgeschichte ist geprägt von gegenseitigen Projektionen, Sehnsüchten und Vorurteilen. Diese imaginären Welten existieren auf beiden Seiten, sie gehören auch zur mentalen Grundlage der gesellschaftlichen und kulturpolitischen deutschtürkischen Wirklichkeit … Für das zentrale Ausstellungsprojekt „Fiktion Okzident“ wurden 18 zeitgenössische Künstler eingeladen, die diese imaginären Welten und ihr Zusammenstoßen mit der Wirklichkeit in ihren Arbeiten thematisieren … (Übersetzung der Beiträge Die Künstler und ihre Arbeiten und Emre Zeytinoglu: Gesellschaften und Migranten.)

 

Ahmet Sami Özbudak: Die Spur (IZ), Theaterstück, ausgewählt und mit dem Europäischen Autorenpreis prämiert auf dem Heidelberger Stückemarkt 2011:
„Zwei griechische Geschwister im Jahr 1955, ein Kommunist im Jahr 1980 und ein Transvestit und sein Freund im Jahr 2010. Keiner sieht den anderen, aber es scheint, als ob alle die Existenz der Anderen irgendwie fühlen würden.“ Ahmet Sami Özdbudak macht die jüngste Vergangenheit der Türkei erfahrbar am Mikrokosmos eines alten Istanbuler Wohnhauses. Es sind Geschichten von Ausgegrenzten und Verfolgten, die der Zufall zu unterschiedlichen Zeiten an diesen Ort verschlägt. Obgleich sie sich nie direkt begegnen, lässt der Autor über das Haus, sich wiederholende Dialoge und immer wieder auftauchende Objekte eine Verbindung über die Grenzen der Zeit hinweg entstehen. So bot die kitschige Maria-Ikone des Transvestiten ein halbes Jahrhundert zuvor den griechisch-orthodoxen Geschwistern religiösen Halt und zu einer anderen Zeit einem linken Terroristen Schutz. Die Spuren seiner Bewohner verwandeln das Haus in einen lebendigen Organismus. (PDF)

 

Hatice Meryem: Hauptsache ein Ehemann (Erzählungen). Berlin: Orlanda 2011.
Jedes Mal gibt sie sich einen anderen Namen, eine andere Persönlichkeit, ein anderes Aussehen. Mit viel Witz und Scharfsinn erfindet sie eine Ehe nach der anderen und erzählt mit viel Mut und Lebensmut, Aberglaube und Lust, über Menschen, die sich neu entdecken, und über die Fähigkeit zu träumen. Ein charmantes Buch über die vielfältigen Möglichkeiten des Lebens.
In einer Regennacht hocke ich auf der Kante des Stuhls am Fenster und lausche auf allerlei Melodien in dem Wasser, das aus den Regenrinnen rauscht, während ich auf meinen gottverfluchten Mann warte. Da pocht es mit Nachdruck an der Tür. "Nachbarin, Ihr Mann ist gestürzt und liegt unten im Park ..." (aus: Wenn ich die Frau eines Säufers wäre ...)

 

Sema Kaygusuz: Eine Stelle in deinem Gesicht (Romanauszug). In: Sprache im technischen Zeitalter, Heft 195 (September 2010). Romanauszug:
Es muss von Bedeutung sein, dass Hizir und der Zweigehörnte in ein und derselben Nacht gezeugt wurden. Nebeneinandergestellt gleichen sie zweieiigen Zwillingen. Eine himmlische Persönlichkeit, erlangt, indem seine Mutter Eliha das Schicksal beherzt in die Hand nahm, der eine, der andere ein Weltenstürmer, an dem sein Vater stets etwas auszusetzen haben sollte. Hizir der Sohn, den seine Mutter sich abgerungen, der Zweigehörnte der Sohn, den sein Vater säte. Der eine gezeugt in dem Augenblick, da der Stern aufging, der andere in dem Moment, da er im Zenit seiner Bahn innehielt. Unter zwei verschiedenen Konstellationen desselben Sterns ins Leben getreten zu sein machte Hizir und den Zweigehörnten zu Weggefährten und bestimmte zugleich die unüberwindbare Distanz zwischen ihnen...

 

Yollarda - Unterwegs / Cultural Bridges
Das Goethe-Institut Istanbul organisierte von Mai 2009 bis Juni 2010 in 24 türkischen Städten und acht Städten Europas eines der weltweit größten Literaturprojekte des Goethe-Instituts der letzten Jahre.
„Yollarda – European Literature Goes to Turkey/ Turkish Literature Goes to Europe“ wurde im Rahmen des „Cultural Bridges”-Programms der EU gefördert und führte 48 namhafte Schriftsteller sowie zahlreiche Musiker, Fotografen, Filmemacher und Künstler aus acht Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Schweiz, Italien, Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien) in die Türkei. mehr ...
Übersetzung der Blogbeiträge von:
Müge Iplikci: Unterwegs
Sebnem Isigüzel: Wien: ein Fenster zu den Anderen
Sema Kaygusuz: Zürich: Geben und Nehmen

Ayse Kulin: Da liegt ein Pécs in der Ferne

 

Hülya Adak u. Erika Glassen (Hg.): Hundert Jahre Türkei. Türkische Bibliothek. Zürich: Unionsverlag 2010.
Zeitzeugen erzählen / Von Revolten, Hoffnungen und Träumen
Die brisanten Themen der modernen türkischen Geschichte kommen in diesem Essayband zur Sprache, beginnend im Jahr 1908 bis zur Gegenwart. Zeitzeugen berichten von ihren Erlebnissen und gehen den Fragen nach, die seit je die türkische Gesellschaft umtreiben: sei es der türkische Nationalismus mit all seinen Facetten, der Umgang mit den Nationalitäten, die Stellung der Frau, sei es die Überlegung, wohin die kemalistische Revolution geführt hat. Diese Kernfragen sind nach dem Zusammenbruch des osmanischen Vielvölkerreiches über all die Jahrzehnte hinweg bis heute aktuell. Dieses Lesebuch ist Einführung und Quellenband zugleich – eine Geschichte der Türkei aus erster Hand, wie es sie noch nicht gibt. (Verlagsankündigung)
(Übersetzung der Beiträge von Talip Apaydın, Falih Rıfkı Atay, Rıfat N. Bali, Reha Çamuroğlu, Azra Erhat, Ismet Özel, Sabiha u. Zekeriya Sertel, Mehmed Uzun u. Hüseyin Cahit Yalçın.)


Sema Kaygusuz: ISTANBULREIGEN. In: Lettre International 88/2010 (Auszug)
"In Istanbul zu leben verwandelt mich in eine zwischen zwei Geliebten hin und her gerissene Liebende …" Von Justinian über Sultan Mehmet Fatih bis zum Rhythmus der Fische, der das Leben in der modernen Metropole noch heute bestimmt, tanzt Sema Kaygusuz in ihrem Essay … Ebenso lesenswert sind auch die drei weiteren Beiträge des Schwerpunkts "Istanbul erleben" in Lettre 88 vom März 2010 über die rasante Entwicklung der "global city" Istanbul (Michel Péraldi), die sozialen Verwerfungen rücksichtsloser Globalisierung und Urbanisierung (Asu Aksoy) und türkische Musik von A-Z (Derya Bengi). (Übersetzung des Beitrags Istanbulreigen, S. 74-76.)

Ein weiterer Essay von Sema Kaygusuz erschien 2011 in Lettre International 92/2011: "Multikulturalistische Reduktion", mehr ...

Im Tagesspiegel erschien am 17.01.2011 von Sema Kaygusuz Der Gott der anderen Leute.


Erika Glassen u. Hasan Özdemir (Hg.): Im Reich der Schlangenkönigin. Türkische Bibliothek. Zürich: Unionsverlag 2010. Zauberhafte Märchen, verzweifelt Liebende und humorvolle Weisheiten. (Übersetzung der Meddâh-Erzählung Das Mädchen in der Truhe und des Volksromans Köroğlu.)
Es war einmal, es war keinmal … beginnt so manches Märchen, das uns in die Welt der Feen, Riesen und Dämonen führt, ins Reich der Schlangenkönigin
Şahmeran, dorthin, wo Zauberkräfte walten. Die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie sind durchlässig, als Schlupfloch dient ein Brunnen, den Sahmeran als Honigspeicher nutzt.
Diese verwunschene Welt der orientalischen Märchen ist uns aus Tausendundeine Nacht vertraut. Das unerschöpfliche arabische Erzählwerk zeigt, dass Araber, Perser, Türken und Inder in vormoderner Zeit eine reiche, gemeinsame Märchen- und Mythentradition pflegten. Die türkischen Volkssänger und Märchenerzähler haben im kulturellen Schmelztiegel Anatolien Mythen verschiedener Herkunft übernommen und mit ihrer eigenen Tradition verbunden.

 

Das Architekturmagazin archplus mit einem Istanbul-Schwerpunkt in Heft 195 (November 2009):
Strategien der gegenwärtigen Stadtentwicklungspolitik Istanbuls. (mehr)
(Übersetzung der Beiträge von Deniz Güner: Wandel der Öffentlichkeit; Pelin Dervis u.a.: Mapping Istanbul; Tolga Islam: Der Block als innerstädtische Gated Community; Bogachan Dündaralp: Ausbruch aus dem Gefängnis)

 

 

Claudia Hahn-Raabe u. Johannes Odenthal (Hg.): Zeitgenössische Künstler aus der Türkei. Göttingen: Steidl 2009. In Interviews, Porträts und Essays werden wichtige Protagonisten der aktuellen türkischen Kunstszene vorgestellt. (Übersetzung der Beiträge von Ein Gefühl der Beklemmung v. Engin Ertan, Filmkunst hat eine unmittelbare Verbindung zur Spiritualität v. S. Kaplanoglu/E. Ertan, Unser Unglück stammt aus unserer Geschichtslosigkeit v. R. Erdem/E. Ertan, Kutlug Ataman - die Feinheiten der Realität v. E. Ertan)

ausführliche Besprechung auf angeschwemmt

 

Johannes Odenthal u. Çetin Güzelhan (Hg.): Istanbul Next Wave. Gleichzeitigkeit – Parallelen – Gegensätze. Moderne und zeitgenössische Kunst aus Istanbul (Katalog). AdK, Berlin / Steidl Verlag, Göttingen 2009. (Teil III "Sechs Positionen kritischer Kunst aus Istanbul", Übersetzung der Porträts Altan Gürman, Balkan Naci Islimyeli, Bedri Baykam, Halil Altındere, Irfan Önürmen)

 

Önder Küçükerman u. Kenan Mortan: Der große Basar. Die Geschichte des Handels ins Anatolien. Anadolu-Verlag 2009.
Wie entwickelte sich der Handel in Anatolien von den Assyrern bis zu den Osmanen? Wie kam es zur Gründung der ersten Basare? Was macht den Großen Basar in Istanbul einzigartig?
Die Autoren zeichnen die Entstehung dieses osmanischen Großprojekts, eines der bedeutendsten und komplexesten überhaupt, durch die Jahrhunderte nach und zeigen auf, warum der Große Basar nicht nur Handelszentrum war. Als Symbol der Macht stand er für Beständigkeit und Innovation ebenso wie für grenzüberschreitende Konkurrenzfähigkeit.

 

Mine Söğüt: Das Haus der fünf Sevimen (Roman), Verlag auf dem Ruffel 2008.
Der erste Roman der Journalistin, Kurzgeschichtenautorin und Biographin führt uns in eine Welt der Feen und Dschinnen. Eine der gewiss seltenen Geschichten, die diesen phantastischen Wesen Raum geben, ohne sich von ihnen beherrschen zu lassen. Fünf Erzählungen aus dieser Welt, durchwoben mit den Geschichten »eines Meeres, das zwischen den Hochhäusern bruchstückhaft zu sehen ist«, und der Katzen.

 

Erika Glassen u. Turgay Fişekçi (Hg.): Kultgedichte / Kült Şiirleri (Anthologie), Türkische Bibliothek, Zürich: Unionsverlag 2008.
Von der Macht der Poesie in der Türkei zeugt diese Auswahl von Gedichten; es sind Lieblingsgedichte prominenter türkischer Persönlichkeiten, die in einem Essay darstellen, was sie ihnen bedeuten. Dabei ist eine Auswahl entstanden, die alle großen Dichter versammelt und die uns unterschiedliche Strömungen und Tonlagen der Lyrik nahebringt. Die Gedichte spiegeln sich auf einzigartige Weise in einem harmonischen Miteinander und kontrastreichen Spannungsverhältnis.
(Übersetzung der Gedichte von Ahmet Oktay und Ahmed Arif und der Essays von Tahsin Yücel und Refik Durba
ş)


Mark Kirchner (Hg.): Geschichte der türkischen Literatur in Dokumenten. Hintergründe und Materialien zur Türkischen Bibliothek. Wiesbaden: Harrassowitz 2008.
Seit ihrer Loslösung von den Vorbildern der klassischen arabischen und persischen Literatur in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte sich die türkische Literatur von einer relativ unbedeutenden Literatur am Rande Europas zu einer produktiven Nationalliteratur in der jungen türkischen Republik und weiter zu einem dynamischen und wettbewerbsfähigen Zweig des globalisierten Literaturbetriebs entwickeln.
Dieser bisweilen abenteuerliche Weg, der von scharfen Richtungsdiskussionen, Polemiken und politischen Verfolgungen gekennzeichnet war und ist, wird anhand ausgewählter Dokumente nachgezeichnet ... (aus der Einleitung)
(Übersetzung der Beiträge von Kemal Tahir, Samet A
ğaoğlu, Mahmut Makal, Vedat Günyol, Yaşar Nabi, Fakir Baykurt, Orhan Veli Kanık, Cemal Süreya, Cahit Tanyol, Nüket Esen, Küçük Iskender u. Elif Şafak).

 

YAKIN BAKIŞ – DER NAHE BLICK: Türkische Stadtschreiber in Deutschland 2008
Ein Gemeinschaftsprojekt von Literaturhäuser.net und Goethe-Institut-Istanbul
Die Autoren halten Eindrücke und mehr in aktuellen Blogs fest. Übersetzung der Beiträge von:
Şener Özmen in München: Blogerzählung über Thomas Soylu und Frau. B.
Mahmut Temizyürek in Köln: Migration, Kölner Dom und mehr

Romane und Erzählungen / Auswahlbibliographie bis 2008

u.a. von Kaan Arslanoğlu, Yeşim Dorman, Haydar Işık, Erkan Karagöz, Cemil Kavukçu, Gürsel Korat, Roni Margulies, Suzan Samancı, Mine Söğüt, Necati Tosuner, Tomris Uyar ...

weitere für den Ehrengastauftritt Türkei auf der Frankfurter Buchmesse 2008 (Details)

Artikel, Aufsätze, Essays, Sachbücher u.a. von Ayşe Hür, Menter Şahinler, Mithat Sancar, Yıldım Türker, Burak Turna, Mehmed Uzun ...

Lyrik von Ahmed Arif, Ahmet Oktay, Fazıl Hüsnü Dağlarca, Mahmut Temizyürek ...

 

Kinderbücher ... hier

 

© Sabine Adatepe 2011